infos Striche ziehen.

 

Director’s Statement


In meinem Film habe ich einen Ausgangspunkt: eine Kunstaktion als sinnfällige Markierung der Berliner Mauer mit einem folgenschweren Ausgang für die daran Beteiligten.

Während der Dreharbeiten bin ich zusehends an die Grenzen des Regieführens gelangt, da ich zum einen Katalysator der Erinnerungsarbeit wurde. Das legt einiges frei. Zugleich hatte ich als Mediator zwischen den Beteiligten der vergangenen Geschichte und deren seither verkorksten Möglichkeiten zu agieren. Sich dabei nicht benutzen zu lassen war zu leisten. Etwas vergangenes in gegenwärtiges wieder aufzulösen, war die andere Arbeit daran. Insgesamt ein Balanceakt als Schwerstarbeit mit Augenlust.



In my film, I have a starting point: an art performance as a mark manifest on the Berlin Wall with far-reaching consequences for the people involved.
During the shoot, I increasingly approached the limits of directing because I was a catalyst for people’s memories. So much was exposed. At the same time, I had to be a mediator between the parties of this common past and their screwed-up opportunities to act since then. I had to

be careful not to be used. To solve the past in the present. All in all, a balancing act of most difficult work with visual pleasure.


Gerd Kroske